Laser-Tattooentfernung in der Schweiz

Rechtslage zur Tattooentfernung in der Schweiz

Im Gegensatz zur Rechtsprechung in Deutschland hat der Gesetzgeber in der Schweiz eine milde Regelung beschlossen. Hier dürfen auch Nicht-Mediziner weiterhin die Laser-Tattooentfernung anbieten. Die derzeitige Regelung bleibt bis Mai 2024 bestehen. Ab Juni 2024 müssen Interessenten allerdings ein Sachdiplom nachweisen. Dies gilt außer für die Tattooentfernung und der Entfernung von Permanent Make-Up für viele weitere Laser-Anwendungen in der Schweiz.

Verordnung zum Bundesgesetz über den Schutz vor Gefährdungen durch nichtionisierende Strahlung und Schall

Die Verordnung zum NISSG (V-NISSG) sagt aus, dass ab Juni 2024 jeder Laseranwender einen Sachkundenachweis erbringen muss, den er durch Teilnahme an einer Schulung und erfolgreiches Ablegen einer Prüfung erwerben kann. Dies gilt auch für andere Lasergeräte, die nichtioniesierende Strahlungen oder Schall freisetzen. Die Anforderungen an die Ausbildung sind durch den Gesetzgeber definiert worden, derzeit werden von den Verbänden und dem schweizerischen Bundesamt für Gesundheit Ausbildungspläne und Prüfungsinhalte erarbeitet.

Laser-Anwendungen und Tattooentfernung in der Schweiz frei durchführbar

Derzeit ist die Rechtslage in der Schweiz noch so, dass jeder, der ein entsprechendes Gerät zur Verfügung hat, Tattoos entfernen darf. Diese führte in der Vergangenheit dazu, dass Tattooentfernungsstudios wie Pilze aus dem Boden stießen, unter den vielen Anbietern waren auch zahlreiche, die fachlich dazu nicht in der Lage waren und Learning bei Doing betrieben. Die Liste der Gefahren oder möglichen Folgen ist lang: Verbrennungen, Narbenbildung bis hin zu schweren Hautwulsten, Hyper- und Hypopigmentierung, giftige Rückstände im Blutkreislauf oder den Organen und hohe Belastungen für den Körper, der zum großen Teil die Tattooentfernung selbst durchführt. Für die vielen ehrlichen und kompetenten Anbieter ist die neue Regelung sicherlich unangenehm, jedoch ist eine Regulierung des Marktes zum Schutz der Kunden und Patienten unumgänglich. Für die Tattooentfernung in der Schweiz wurde mit der Verordnung zum NISSG (V-NISSG) ein guter Kompromiss gefunden.

Tattooentfernung Schweiz – Grundlagen bei der medica von tattoolos

Die Kompaktausbildung „Laserbasierte Tattooentfernung“ befähigt Sie nicht nur, Tattoos zu entfernen. Sie verstehen die Prozesse im Körper, Sie sind über Gefahren und Risiken unterrichtet, Sie kennen die Haut und ihre Aufgaben und wissen, wie der Körper Ihres Kunden oder Patienten die gelösten Farbpartikel am besten aus dem Körper leitet. Viele Schweizer durchliefen diese Ausbildung der medica, obwohl es jahrelang kein Zwang für ein solches Seminar gab. Sie alle sind nun in der Lage, sanft, sicher und schmerzarm die Tattoos ihrer Kunden zu entfernen. Vielen von ihnen sind seit Jahren erfolgreich auf dem Schweizer Tattooentfernungsmarkt etabliert. Wir geben Ihnen in unserem Kurs Tattooentfernung das geballte Wissen von über 10 Jahren ganzheitlicher Tattooentfernung an die Hand. Mehr zur Kompaktausbildung Tattooentfernung der Medica finden sie hier.

Neue Rechtslage zur Tattooentfernung in der Schweiz

Wenn die Verbände und das schweizerische Bundesamt für Gesundheit Ausbildungs- und Prüfungsinhalte definiert haben, wird die medica speziell für die Schweizer Teilnehmer einen Kurs entwickeln, der den Sachkundenachweis beinhaltet.

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